Alain Voge Saint-Peray Ongrie

Alain Voge Saint-Peray Ongrie

Alain Voge Saint-Peray Ongrie 2022 ist ein profilierter Marsanne mit viel Mineralität, reifer Steinfrucht und präziser salziger Frische. Der Wein verbindet Tiefe und Struktur mit klarer Herkunftstypizität und hat sowohl kulinarisch als auch im Keller sehr gutes Potential. Für Liebhaber anspruchsvoller Nordrhone-Weissweine ist das eine klare Empfehlung.

Hasenscore: 94


Eine Ente ist kein Schwan,
geht aber auch nicht unter!

Was ist das für ein Wein?

  • Name: Alain Voge Saint-Peray Ongrie
  • Weingut: Domaine Alain Voge
  • Klassifikation: Saint-Peray AOC
  • Jahrgang: 2022
  • Weinart: Weisswein
  • Alkohol: 13,5 % Vol.
  • Rebsorten: Marsanne 100 %
  • Weinausbau: Vollständige Vinifikation in Eichenfässern (228 l und 400 l), Ausbau 13 Monate auf Feinhefe im Fass, ca. 30 % neues Holz

Quellenangabe

Herkunft

  • Kontinent: Europa
  • Land: Frankreich
  • Region: Nördliches Rhonetal
  • Teilregion oder Appellation: Saint-Peray AOC
  • Ort oder Lage: Saint-Peray, lieu-dit Ongrie

Terroir

  • Bodentyp: Sehr alte Rhone-Alluvionen und granitische Kolluvionen, dazu kalk- und tonhaltige Elemente
  • Bodenbeschaffenheit: Mineralisch gepraegte, strukturreiche Boeden mit Tonanteilen
  • Klima: Mediterran mit kontinentalem Einfluss im nördlichen Rhonetal, beeinflusst durch den Mistral
  • Exposition und Hangneigung: nicht bekannt
  • Altitude: nicht bekannt (Gemeindegebiet ca. 107 bis 652 m)
  • Besondere Einflussfaktoren: Nähe zur Rhone und Lage am Fuss des Crussol-Hügels

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Besonderheit

  • Historisch praegende Einzellagen-Cuvee in Saint-Peray, früher unter anderen Namen gefuehrt und seit 2015 als Ongrie benannt.
  • Biodynamischer Anbau und Ausbau auf Feinhefe im Barrique-Stil sind fuer die Appellation vergleichsweise prägend.
  • Kritikerbewertungen im Bereich ueber 90 Punkte unterstreichen die qualitative Stellung innerhalb der Appellation.

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Sensorik

  • Aussehen oder Farbe: Mittleres Goldgelb mit guter Dichte
  • Duft oder Nase: Quitte, weisser Pfirsich, Aprikose, Akazienhonig, Verveine, weisse Gewürze, salzige und steinige Mineralik
  • Geschmack oder Gaumen: Trocken, mittel bis vollmundig, cremige Textur mit saftiger Frucht, integrierte Saeure, salziger Zug und feine phenolische Bitternote
  • Abgang oder Laenge: Lang, mineralisch und zitrisch-salzig mit animierendem Nachhall

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Qualität

  • Komplexität: Hoch, mit vielschichtiger Frucht, Würze und ausgeprägter Mineralität
  • Ausgewogenheit (Balance): Sehr gut, da Fruchtfülle, Säure, Holz und salzige Frische stimmig ineinandergreifen
  • Typizität: Hoch für einen ambitionierten Saint-Peray aus Marsanne mit terroirgeprägter Stilistik
  • Lagerpotential: Solides bis hohes Potential, Trinkfenster nach Quellen etwa ab 2025 bis 2032 oder laenger

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Charakter

  • Präzise und mineralisch, zugleich cremig und druckvoll
  • Gastronomischer Stil mit salzigem Kern und feiner Bitterkeit
  • Wirkt jung bereits beeindruckend, gewinnt mit Belüftung an Tiefe
  • Insgesamt ein ernsthafter, strukturierter Nordrhone-Weisswein mit klarer Herkunftsprägung

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Food Pairing

  • Languste geröstet mit Mango-Limetten-Chutney
  • Geflügel mit leichtem Curry oder Safranjus
  • Kalb in heller Sauce mit weissen Wurzelgemüsen
  • Quenelles in Sauce und buttrige Fischgerichte
  • Reifer Hartkäse mit nussigen Noten

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Trinkfenster

Der Wein ist aktuell jung, aber bereits gut trinkbar, besonders mit Luftkontakt im Glas oder nach kurzem Karaffieren. Der wahrscheinliche Höhepunkt liegt etwa zwischen 2026 und 2032. Bei sehr guter Lagerung kann die Entwicklung vereinzelt bis in die mittleren 2030er Jahre tragen.

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Preis

Der typische Marktpreis für eine Flasche (0,75 l) liegt aktuell ungefähr bei 34 bis 40 Euro (Stand: Juni 2026). Einzelne Marktindikationen liegen darunter oder darüber, je nach Anbieter, Land und Verfügbarkeit.

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