Johannes Hirsch Grüner Veltliner Ried Lamm

Johannes Hirsch Grüner Veltliner Ried Lamm

Der Hirsch Grüner Veltliner Ried Lamm 2023 ist ein außergewöhnlich eleganter und vielschichtiger Weißwein aus einer der besten Lagen des Kamptals. Er überzeugt mit präziser Mineralität, feiner Fruchtsüße, einem finessenreichen Säurebogen und großer Tiefgründigkeit. Mit 96 Punkten von James Suckling und 95 Punkten von Falstaff bestätigt er eindrucksvoll seinen Rang als einer der führenden Grünen Veltliner Österreichs – absolute Trinkempfehlung.

Hasenscore: 94


Eine Ente ist kein Schwan,
geht aber auch nicht unter!

Was ist das für ein Wein?

  • Name: Ried Lamm 1 ÖTW Kammern Grüner Veltliner 2023 Kamptal DAC
  • Weingut: Weingut Hirsch, Kammern im Kamptal
  • Klassifikation: 1 ÖTW (Erste Lage der Österreichischen Traditionsweingüter), Kamptal DAC
  • Jahrgang: 2023
  • Weinart: Weißwein
  • Alkohol: 13,0 Vol %
  • Rebsorten: Grüner Veltliner 100 %
  • Weinausbau: Ganztraubenpressung, Vergärung ausschließlich mit Naturhefe, Ausbau sowohl im Edelstahltank als auch im großen Eichenfass, bis Mitte April 2024 auf der Feinhefe, Flaschenfüllung Ende Juli 2024

Quellenangabe

Herkunft

  • Kontinent: Europa
  • Land: Österreich
  • Bundesland: Niederösterreich
  • Region: Kamptal
  • Appellation: Kamptal DAC
  • Ort: Kammern im Kamptal
  • Lage: Ried Lamm, südöstliche Flanke des Heiligensteins

Terroir

  • Bodentyp: Kalkhaltig, lehmig-sandiger Schluff, entstanden auf Löss; in den höheren Partien Richtung Heiligenstein treten kalkarm bis kalkfreie Schluff- und Sandsteine der Zöbing-Formation zu Tage
  • Bodenbeschaffenheit: Fruchtbar und tiefgründig; der Lehmanteil sorgt für gute Wasserspeicherfähigkeit und gleichmäßige Traubenreife
  • Klima: Kontinental mit pannonischem Einfluss; warme, sonnige Sommer mit kühlen Nächten, die für Aromenentwicklung und Säureerhalt entscheidend sind
  • Exposition: Südöstliche Flanke des Heiligensteins, nach Süden geneigter Hang
  • Höhenlage: ca. 200 bis 260 m ü. M.
  • Besondere Einflussfaktoren: Eines der wärmsten Mikroklimata im Weinbaugebiet Kamptal; das besondere Zusammenspiel von Wärme, tiefgründigem Lössboden und biodynamischer Bewirtschaftung fördert ausdrucksstarke, vielschichtige Weine

Quellenangabe

Besonderheit

Die Ried Lamm gilt als eine der besten und bekanntesten Lagen im Kamptal. Ihr Name leitet sich nicht von Schafen ab, sondern vom regionalen Dialektwort „Loam" beziehungsweise „Laam", was in der hiesigen Mundart „Lehm" bedeutet – ein direkter Verweis auf den charakteristischen Lössboden der Lage. Johannes Hirsch bewirtschaftet seine gesamten Weingärten biodynamisch nach den Richtlinien von Respekt-BIODYN (AT-BIO-402). Für den Jahrgang 2023 wurde der Wein von James Suckling mit 96 Punkten und von Falstaff mit 95 Punkten bewertet.

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Sensorik

  • Aussehen/Farbe: Mittleres Grüngelb mit silberfarbenen Reflexen; brillant und klar
  • Duft/Nase: Dezente Limettenzesten unterlegen Noten von weißem Apfel; dazu zarte Wiesenkräuter, ein mineralischer Touch, tabakige Nuancen und ein Hauch von Orangenzesten
  • Geschmack/Gaumen: Saftig und elegant mit feiner Fruchtsüße; reifes Kernobst, ein finessenreicher Säurebogen, gelbe Fruchtexotik sowie ein Hauch von Extraktsüße im Nachhall
  • Abgang/Länge: Sehr gute Länge, mineralisch und anhaltend, mit sicherem Reifepotenzial

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Qualität

  • Komplexität: Außerordentlich vielschichtig; Aromen aus frischer Frucht, Kräutern, feiner Mineralik und tabakigen Nuancen ergeben ein tiefgründiges, facettenreiches Gesamtbild
  • Ausgewogenheit (Balance): Vorbildlich – die lebhafte Säure, die feine Fruchtsüße und der elegante Körper bilden eine harmonische Einheit; kein Element dominiert übermäßig
  • Typizität: Mustergültig für einen erstlagigen Grünen Veltliner aus dem Kamptal; charakteristische Mineralität, Würze und Fruchttiefe sind klar ausgeprägt; der Jahrgang 2023 steht für Klarheit, Spannung und perfekte Balance
  • Lagerpotenzial: Ausgezeichnet; der Wein ist bereits gut trinkbar, wird sich aber problemlos noch 10 bis 15 Jahre vorteilhaft entwickeln

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Charakter

  • Elegant und präzise – kraftvoll, ohne schwerfällig zu wirken
  • Mineralisch geprägt mit straffer, finessenreicher Säurestruktur
  • Biodynamisch erzeugt; zeigt eine für naturnahen Weinbau typische Vitalität und innere Spannung
  • Vielschichtig und tiefgründig; entfaltet sich mit zunehmender Belüftung deutlich weiter
  • Schmelzig mit exotischen Fruchtakzenten, getragen von bodenständiger, mineralischer Würze

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Food Pairing

  • Wiener Schnitzel vom Kalb mit Petersilienkartoffeln und Preiselbeeren
  • Weißer Spargel mit brauner Butter, gerösteten Mandeln und Kräutersauce
  • Gegrillter Zander mit Kräuterbutter und jungem Gemüse
  • Geräucherter Stör mit Sauerrahm und Schnittlauch
  • Risotto mit weißen Trüffeln und Parmesan
  • Reifer Bergkäse, zum Beispiel Vorarlberger Bergkäse oder Gruyère

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Trinkfenster

Der Wein ist aktuell bereits sehr gut trinkbar und zeigt seinen ersten Reifehöhepunkt. Er besitzt jedoch ein sicheres Lagerpotenzial, das eine weitere, langsame Entwicklung begünstigt. Der optimale Trinkkorridor liegt voraussichtlich zwischen 2027 und 2034. Spätestens bis 2038 trinken.

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Preis

Der typische Marktpreis liegt bei ca. 40 bis 50 Euro pro Flasche (0,75 l). Ab Weingut direkt ist der Wein für 40,00 Euro erhältlich (Stand: Frühjahr 2026).

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